Von Literatur und Serien – Nico Bleutge und Mia Trautmann über das Schreiben von Rezensionen

Von Literatur und Serien – Nico Bleutge und Mia Trautmann über das Schreiben von Rezensionen

Von Helena Nagel und Aaron Schlüter. Zwei sehr unterschiedliche Werdegänge kommen beim Workshop „Germanistik im Beruf“ – diesmal zum Thema Kritik – zusammen: Auf der einen Seite Mia Trautmann, die als Serienkritikerin für die taz schreibt und als angehende Deutschlehrerin gerade ihr Referendariat absolviert. Auf 

Lyrik durchs Kaleidoskop betrachten: Im Gespräch mit Literaturkritiker Nico Bleutge

Lyrik durchs Kaleidoskop betrachten: Im Gespräch mit Literaturkritiker Nico Bleutge

Von Lea Erdmann, Lisa Hildebrand und Laurie Dreesch. Nico Bleutge kennt beide Seiten des Schreibtischs: Als Lyriker liefert er Stoff für Rezensionen und als Literaturkritiker schreibt er selbst welche. Mal sucht er die Offenheit der Sprache und mal ihre Genauigkeit. Im Gespräch erklärt er, warum 

„Wir befinden uns im Zeitalter der Serie“ – Mia Trautmann über Kritik im Journalismus und im Lehramt

„Wir befinden uns im Zeitalter der Serie“ – Mia Trautmann über Kritik im Journalismus und im Lehramt

Von Marlene Foth und Juliana Kagel. Mia Trautmann schreibt als freie Journalistin Serienkritiken für die taz und ist seit Mai 2025 im Referendariat an einem Gymnasium in Recke. Im Interview erzählt sie, welche Rolle Kritik für sie im Beruf spielt. War Journalismus schon immer Ihr 

Schriftsteller Nico Bleutge über Lyrik und ihre Kritik

Schriftsteller Nico Bleutge über Lyrik und ihre Kritik

Von Lea Erdmann, Lisa Hildebrand und Laurie Dreesch. Auf den ersten Blick wirkt Nico Bleutge völlig ruhig und gelassen, doch wer ihn länger beobachtet, stellt fest: Auch wenn er sitzt, ist er immer in Bewegung. Diese Bewegungen sind nie hektisch, vielmehr fließen sie. Mal fahren 

Kulturpoetin Mia Trautmann über Serien in der Kritik

Kulturpoetin Mia Trautmann über Serien in der Kritik

Von Briar Leonhardt. Wenn Mia Trautmann fernsieht, entscheidet ihre Körperhaltung über ihren Arbeitsmodus. „Muss ich eine Serie nicht kritisch besprechen, schaue ich im Liegen“, sagt sie und lacht. Sobald aber eine Rezension ansteht, ändert sich die Haltung: Dann sitzt sie aufrecht. Konzentriert. Fokussiert. Denn Fernsehen 

„Unsere Sprache ist unser Handwerkszeug”: Literaturwissenschaftlerin Mirjam Springer über das Schreiben von Rezensionen

„Unsere Sprache ist unser Handwerkszeug”: Literaturwissenschaftlerin Mirjam Springer über das Schreiben von Rezensionen

Von Iana Lanskaia. „Unsere Sprache ist unser Handwerkszeug” – betont Mirjam Springer, wenn sie über das Schreiben von Kritiken spricht. Für die Literaturwissenschaftlerin geht es dabei nicht bloß um Reflexion, sondern auch um Intervention: analytisch fundiert, sprachlich präzise – und im Zweifel auch polemisch. Springers 

Definition: Kritik

Definition: Kritik

Von Janosch Sindermann. Kritik bezeichnet die Fähigkeit und Praxis des begründeten Urteilens. Der Begriff geht auf das altgriechische Verb krinein zurück, das „unterscheiden“, „entscheiden“ oder „urteilen“ bedeutet. Kritik beruht also auf der reflektierten Prüfung eines Gegenstandes anhand nachvollziehbarer Maßstäbe. Sie ist damit nicht einfache Zustimmung