Wintersemester 2018/19

Thema „Lektorat“


Lektorat: „Ein Traumjob, aber nicht für jeden“

Germanistik im Beruf: Workshop im Wintersemester. (Foto: Carsten Vogel)

Von Hannes Busch und Kolja Poldner.

Für den Workshop zum Thema Lektorat waren zwei Gäste eingeladen, die über ihren Arbeitsalltag berichteten: Julia Ditschke, freie Lektorin, und Stephanie Kratz, festangestellte Verlagslektorin bei Kiepenheuer & Witsch. Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven ergab sich ein vielseitiges Bild dieses Berufsfeldes.

Print Friendly, PDF & Email

Julia Ditschke: Das freie Lektorat – eine Reise, die nie zu Ende ist

Julia Ditschke. (Foto: Carsten Vogel)
Julia Ditschke. (Foto: Carsten Vogel)

Von Katharina Reinecke.

Lektorin, Autorin, Projektmanagerin und Ghostwriterin: Julia Ditschkes Tätigkeitsfelder sind vielfältig. Viele Studierende der Germanistik lockt vor allem das Lektorat. Doch gerade das freiberufliche Lektorieren erfordert Leidenschaft und Durchhaltevermögen, um bei den Stolpersteinen auf diesem Berufsweg nicht ins Straucheln zu geraten.

Print Friendly, PDF & Email

Stephanie Kratz: Auf Umwegen zum Traumberuf

Stefanie Kratz (Foto: Carsten Vogel)
Stefanie Kratz (Foto: Carsten Vogel)

Von Maren Becker.

Studierende der Geisteswissenschaften sehen sich oft mit dem Vorurteil konfrontiert, gemeinsam mit dem Studienabschluss ihren Taxischein ausgehändigt zu bekommen. Das Stigma der brotlosen Künste hängt wie ein Damoklesschwert über den Student*innen. Das dachte sich vermutlich auch Stephanie Kratz, nahm aber dennoch ein Studium in Germanistik, Theaterwissenschaften und Geschichte auf. Und trotz ihrer Promotion 1999 sah es zunächst so aus, als ob ihr Weg in eine andere Richtung führen würde.

Print Friendly, PDF & Email

Sabine Frilling: Zwischen Wissenschaft und Kreativität

Sabine Frilling. (Foto: Corinna Wolters)
Sabine Frilling. (Foto: Corinna Wolters)

Von Laura Kindler.

Kindheitstraum Lektor*in? – Nicht für Sabine Frilling. Ihr Interesse für dieses Berufsfeld entwickelte sich erst später. Zunächst studierte Frilling Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft in Münster mit anschließender sprachwissenschaftlicher Promotion. Darauf folgten sechs Jahre Arbeit als wissenschaftliche Assistentin in der Sprachdidaktik an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Dort traf sie auf Kolleg*innen, die als Herausgeber*innen oder Autor*innen im Schulbuchsektor tätig waren. Das weckte Frillings Interesse für das Verlagswesen.

Print Friendly, PDF & Email

Anke Jarling: Eine Frau mit vielfältigem Lebenslauf

Anke Jarling (Foto: Corinna Wolters)
Anke Jarling (Foto: Corinna Wolters)

Von Svea Triesch.

Fast jede*r Germanistik-Student*in der WWU hat schon einmal bei Anke Jarling an die Bürotür geklopft. Als Studienfachberaterin und -koordinatorin hilft sie hier seit acht Jahren Studierenden bei Problemen rund um die Organisation ihres germanistischen Uni-Alltags. Wenige wissen, dass sie sich nicht immer um Nachmeldungen und Stundenpläne gekümmert hat, sondern viele Jahre als freie Lektorin für verschiedene Verlage gearbeitet hat. 

Print Friendly, PDF & Email

Stephanie Kratz im Interview: „Ich mag den Trubel“ − Eine Lektorin erzählt

Stefanie Kratz im Interview während des Workshops. (Foto: Carsten Vogel)
Stefanie Kratz im Interview während des Workshops. (Foto: Carsten Vogel)

Von Annika Heuser.

Stephanie Kratz ist Lektorin beim Kiepenheuer & Witsch Verlag. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit 2006 im Programmbereich Sachbuch und hat unter anderem die Bücher von Regisseur Christoph Schlingensief und Politiker Robert Habeck lektoriert. Im Rahmen des Workshops zur Übung „Germanistik im Beruf“ hat sie Annika Heuser von ihrer Arbeit und einer für sie sehr bedeutsamen Zusammenarbeit erzählt.

Print Friendly, PDF & Email

Julia Ditschke im Interview: Das freie Lektorat als Gemischtwarenhandel

Julia Ditschke im Gespräch mit Laura-Kristin Vormann. (Foto: Carsten Vogel)
Julia Ditschke im Gespräch mit Laura-Kristin Vormann. (Foto: Carsten Vogel)

Von Laura-Kristin Vormann.

Welche Genres beanspruchen die meiste Zeit?
Julia Ditschke: Das kann man nicht verallgemeinern. Das kommt immer auf die Qualität des Textes an. Allerdings ist es so, dass deutschsprachige Originalausgaben deutlich mehr Zeit beanspruchen als Übersetzungen. Bei originalen Erstausgaben geht es beim Lektorieren noch um die Grundstruktur und die Dramaturgie des Textes. Bei Übersetzungen aus dem Englischen wird das in der Regel bereits vom englischen Lektorat bearbeitet. Zudem spielt der Textumfang natürlich eine Rolle. 

Print Friendly, PDF & Email

Definitionen: Lektorat

Von Timea Wanko.

Lektorat: Abteilung im Verlag, in der Manuskripte gesichtet und bearbeitet werden. Neben der Arbeit am Text und mit den Autor*innen gehören auch die Programmplanung und Verlagsverhandlungen zum Berufsfeld.

Print Friendly, PDF & Email
Print Friendly, PDF & Email