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Zwischen Passion und Brotjob: Karosh Taha und Christoph Wenzel über literarisches Schreiben

Zwischen Passion und Brotjob: Karosh Taha und Christoph Wenzel über literarisches Schreiben

Von Julius Kuebart. So unterschiedlich können Veranstaltungen sein. Bei der gemeinsamen abendlichen Lesung las Karosh Taha ausgewählte Passagen aus ihrem Roman Im Bauch der Königin vor, während Christoph Wenzel seine Gedichte spielerisch mit Anekdoten auflockerte. Genau andersherum verhält es sich bei dem der Lesung vorangegangenen 

Lyrische (Lebens-)Stationen: Christoph Wenzel im Porträt

Lyrische (Lebens-)Stationen: Christoph Wenzel im Porträt

Von Anna-Lena Brandt (in Zusammenarbeit mit Manon Schnabel). Premiere im Workshop von „Germanistik im Beruf“. Zum ersten Mal liest ein Gast seinen Vortrag aus einem Manuskript von vorn bis hinten ab. Aus gutem Grund: Christoph Wenzel hat nämlich eigens für diesen Tag eine unterhaltsame Erzählung 

Autorin Karosh Taha im Interview: „Ich möchte Sprache biegen und brechen“

Autorin Karosh Taha im Interview: „Ich möchte Sprache biegen und brechen“

Von Sandra Dörnbach und Madeline Hunfeld. Zwei Romane hat Karosh Taha bereits geschrieben und dafür zahlreiche Preise erhalten, zuletzt die Alfred Döblin-Medaille. Im Interview spricht die im Irak geborene und in Essen lebende Autorin über das Schreiben, die Literatur und den Schriftsteller*innenberuf. Was hat Sie 

Das schwere Spiel mit der Sprache: Karosh Taha über ihre Arbeit als Romanautorin

Das schwere Spiel mit der Sprache: Karosh Taha über ihre Arbeit als Romanautorin

Von Mona Eilers. Sie erhielt den Hohenemser Literaturpreis, das Heinrich-Heine-Stipendium und den Förderpreis des Landes NRW; zuletzt wurde ihr die renommierte Alfred-Döblin-Medaille verliehen. Karosh Taha hat in ihrer jungen Karriere einen Raketenstart hingelegt. Im Workshop „Germanistik im Beruf” gewährt sie Einblick in ihr Leben als 

„Schreiben ist ein Wunderwerk!” – Martin Baxmeyer im Porträt

„Schreiben ist ein Wunderwerk!” – Martin Baxmeyer im Porträt

Von Jule Müller. Martin Baxmeyer ist ein Bühnenmensch. Während seines Vortrags sitzt er nicht und steht auch nicht still. Er läuft auf und ab, ringt vergnügt die Hände, betont jedes Wort spielerisch. Er geht auf sein Publikum zu, spricht theatralisch und verstellt dabei auch gerne 

Definitionen: „Literarisches Schreiben“

Definitionen: „Literarisches Schreiben“

Von Philipp Saukel. Das Schreiben im Allgemeinen bedeutet zunächst einmal, Schriftzeichen auf einem Medium wie z. B. Papier zu fixieren. Als kulturelle Technik greift das Schreiben auf Wissen, Bilder, Moralvorstellungen und natürlich auch auf die Sprache einer oder mehrerer Kultur(en) zurück. Zugleich kann Schreiben dazu 

Bibliotheken und Archive: Viola Voß und Ariane Ludwig über ganz individuelle Wege in den Beruf

Bibliotheken und Archive: Viola Voß und Ariane Ludwig über ganz individuelle Wege in den Beruf

Von Malin Helbing. Ein digitaler Workshop ist in Corona-Zeiten nicht wirklich etwas Neues. Videokonferenzen sind für Studierende der Reihe „Germanistik im Beruf“ längst Routine. Aber auch die beiden Workshop-Gäste, die das Berufsfeld „Bibliotheken und Archive“ vorstellen, haben sich schon voll und ganz auf digitale Kommunikation 

Viola Voß im Porträt: „Nicht nach Frankreich, dafür in die Bibliothek“

Viola Voß im Porträt: „Nicht nach Frankreich, dafür in die Bibliothek“

Von Markus Grafenschäfer und Lucy Klomfass. Viola Voß gehört sozusagen zum “Inventar” der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB). Seit 1999 ist sie in verschiedenen Funktionen im Bibliothekswesen beschäftigt – und das, obwohl sie eigentlich ganz woanders hinwollte. Die gebürtige Münsteranerin hat Romanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft und 

Ariane Ludwig im Interview: „Kommentieren heißt häufig, Möglichkeiten anzubieten“

Ariane Ludwig im Interview: „Kommentieren heißt häufig, Möglichkeiten anzubieten“

Von Gesine Heger und Katharina Zimmermann. Ariane Ludwig hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Lateinische Philologie in Mainz studiert. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Goethe-und-Schiller-Archiv in Weimar. Im Interview berichtet sie über ihre Arbeit mit Goethes Tagebüchern und über Bibliotheken und Archive im 

Ariane Ludwig vom Goethe- und Schiller-Archiv: „Man muss ständig mit Überraschungen rechnen“

Ariane Ludwig vom Goethe- und Schiller-Archiv: „Man muss ständig mit Überraschungen rechnen“

Von Gesine Heger und Katharina Zimmermann. Für ein Praktikum kam Ariane Ludwig während ihres Studiums nach Weimar – und seitdem hat die Stadt sie nicht mehr losgelassen. Auch die Arbeit bei der Klassik Stiftung Weimar hat sie damals so begeistert, dass sie beschloss, von ihrem