Viola Voß im Porträt: „Nicht nach Frankreich, dafür in die Bibliothek“

Viola Voß im Porträt: „Nicht nach Frankreich, dafür in die Bibliothek“

Von Markus Grafenschäfer und Lucy Klomfass. Viola Voß gehört sozusagen zum “Inventar” der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB). Seit 1999 ist sie in verschiedenen Funktionen im Bibliothekswesen beschäftigt – und das, obwohl sie eigentlich ganz woanders hinwollte. Die gebürtige Münsteranerin hat Romanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft und 

Ariane Ludwig vom Goethe- und Schiller-Archiv: „Man muss ständig mit Überraschungen rechnen“

Ariane Ludwig vom Goethe- und Schiller-Archiv: „Man muss ständig mit Überraschungen rechnen“

Von Gesine Heger und Katharina Zimmermann. Für ein Praktikum kam Ariane Ludwig während ihres Studiums nach Weimar – und seitdem hat die Stadt sie nicht mehr losgelassen. Auch die Arbeit bei der Klassik Stiftung Weimar hat sie damals so begeistert, dass sie beschloss, von ihrem 

„Aus den Händen vieler Generationen“: Laura Marie Pohlmann über ihre Tätigkeit in Bibliothek und Archiv

„Aus den Händen vieler Generationen“: Laura Marie Pohlmann über ihre Tätigkeit in Bibliothek und Archiv

Von Jonas Mülhausen und Melina Lange. Bücher, Mappen, Kästen und Kataloge – alles, womit Archivar*innen und Bibliothekar*innen täglich zu tun haben, fehlt bei Laura Marie Pohlmann. Denn während ihres Vortrags befindet sie sich nicht an ihrem Arbeitsplatz, sondern im Homeoffice. In der Zoomkonferenz von ‚Germanistik 

Leiterin der Duden-Wörterbuchredaktion Kathrin Kunkel-Razum: „Sprache, ein Spiegel unserer Zeit“

Leiterin der Duden-Wörterbuchredaktion Kathrin Kunkel-Razum: „Sprache, ein Spiegel unserer Zeit“

Von Kara Ehlert. Kathrin Kunkel-Razum lächelt während der Zoomkonferenz des Workshops „Germanistik im Beruf“ in die Kamera. Als Leiterin der Duden-Wörterbuchredaktion erzählt sie offen und begeistert über ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kunkel-Razum studierte Germanistik und Geschichte in Leipzig. Jahre später wurde sie Lektorin und Dozentin 

„Facelifting“ der Gebrüder Grimm: Volker Harm und das Projekt „Wortgeschichte Digital“

„Facelifting“ der Gebrüder Grimm: Volker Harm und das Projekt „Wortgeschichte Digital“

Von Lynn Richter. Das Gespräch mit Volker Harm findet, wie so vieles, pandemiebedingt digital statt. Lediglich sein Gesicht und ein kleiner Ausschnitt des Zimmers sind an diesem Nachmittag durch die Kamera zu erkennen. „Zwei berufliche Stationen waren in meinem Leben besonders wichtig“, erzählt der Leiter 

Ein Lebenswerk vor dem Abschluss: Robert Damme und das Westfälische Wörterbuch

Ein Lebenswerk vor dem Abschluss: Robert Damme und das Westfälische Wörterbuch

Von David Lilienbecker. Durch ein Versehen stolperte Robert Damme überhaupt erst in die Germanistik. Eigentlich wollte er Allgemeine Sprachwissenschaften studieren, kam aber durch einen falschen Hinweis zur Altgermanistik und beschränkte sich fortan auf das Studium der deutschen, später der niederdeutschen Sprache.  Heute steht er nach 

Eva Paetow: Praxiserfahrungen als Wegweiser

Eva Paetow: Praxiserfahrungen als Wegweiser

Von Niklas Bier. Harald Schmidt hat in seiner Talkshow mal darüber gescherzt, dass Taxifahrer entweder kein Deutsch können oder es studiert haben. Dieses Vorurteil gegenüber Germanist*innen kennt natürlich auch Eva Paetow. Dabei ist sie ein gutes Beispiel, wie flexibel Geisteswissenschaftler*innen in ihrer Berufswahl sein können. 

Nina Wedding: Marketing als Herzensangelegenheit

Nina Wedding: Marketing als Herzensangelegenheit

Von Neeve Bosée und Jan-David Folkkert Korporal.  Diesen Lebenslauf kann man durchaus bewundern: Nicht nur, weil Nina Wedding mit Ende 20 bereits zahlreiche Karrierestationen durchlaufen hat. Sondern auch, weil sie aktuell als Marketing-Managerin und -Expertin arbeitet, obwohl das ihr Studiengang nicht unbedingt erwarten ließ. Die 

“Ich habe bei null angefangen“ – Susanne Schulte über die GWK und Öffentlichkeitsarbeit im Internetzeitalter

“Ich habe bei null angefangen“ – Susanne Schulte über die GWK und Öffentlichkeitsarbeit im Internetzeitalter

Von Emely Kolodziej und Verena Meyer. Eine ungewöhnliche Begegnung: Normalerweise berichten Gäste, die zu “Germanistik im Beruf” eingeladen sind, direkt im Seminarraum über ihren beruflichen Werdegang. Wegen der Corona-Situation kann man nun per Videokonferenz direkt in das private Arbeitszimmer einer Frau “zoomen”, die nicht nur